Montagsfrage: Wie steht ihr zum Anfragen und unaufgeforderten Erhalten von Rezensionsexemplaren?

montagsfrage-buchfresserchen

Rezensionsexemplare spielen für mich im Moment natürlich keine Rolle. Auf Dauer würde ich aber gerne in Kontakt mit ihnen kommen, weil mich die Zusammenarbeit zwischen Blogger/Leser und Verlag interessiert.Bevor ich aber mein erstes Rezensionsexemplar anfordern werde, wird es bestimmt noch ein Weilchen dauern. Neben einer gewissen Reichweite, die ich mir vorher aufbauen möchte, ist es mir auch wichtig, bereits über einen gewissen Inhalt zu verfügen, mit dem ich mich präsentieren kann – als Arbeitsprobe sozusagen. Die fällt zur Zeit, ähm, niedlich  aus. Zwei Montagsfragen direkt hintereinander sagen viel aus und dessen bin ich mir bewusst. Und ein Profil hätte ich auch gerne, wobei ich mittlerweile weiß, in welche Richtung ich diesen Literaturblog bewegen möchte. Kleiner Tipp: Es soll tatsächlich auf unauffällige Weise stärker kultur- als literaturwissenschaftlich zugehen 😉 .

Sich um Rezensionsexemplare zu bemühen, weil sie kostenlos sind, ist verlockend, aber ohne meine spezielle Absichten, hätte ich mich dagegen entschieden. Mir ist eine überdurchschnittlich starke Unabhängigkeit sehr wichtig. Warum ich mich dann innerlich doch schon auf den Versuch vorbereite, mit Rezi-Exemplaren zu arbeiten, möchte ich kurz erklären.

Wie am Anfang erwähnt, bin ich vor allem auf die Zusammenarbeit neugierig. Wie wird das alles genau ablaufen? Wie ist es, sein erstes Rezensionsexemplaren in den Händen zu halten? Und wie ist man überhaupt dazugekommen, genau das auszuwählen? An welche Bedingungen ist das alles geknüpft? Schaffe ich es, unter „Zwang“ einen sinnvollen Beitrag zu leisten? Entsteht ein Kontakt zum Verlag? Was ist, wenn es nur negative Absagen gibt?…

Fragen über Fragen stellen sich, die ich gerne beantwortet wissen möchte. Auch wenn es mir bei Rezensionsexemplaren mehr um die Abläufe geht, würde ich die Rezensionen natürlich nach besten Wissen und Gewissen erstellen. Um viele Rezensionsexemplare werde ich mich übrigens sicherlich nie bemühen, da ich ein ausgesprochener Stimmungsleser bin.

Sicherlich finden sich unter den Buchbloggern auch einige wenige Schnorrer, grundsätzlich glaube ich aber, dass die Verlage schon wissen, wem sie etwas zukommen lassen und dementsprechend stehe ich dem ganzen wenig skeptisch gegenüber. Die Frage ist für mich an dieser Stelle höchstens die, ob alle Verlage gleichermaßen die Chance haben, ihre Bücher unterzubringen. Sich nur die Rosinen unter den Rezi-Exemplaren herauszuzupfen, empfinde ich als seltsam. Was das angeht, werde ich vielleicht eines Tages genaueres wissen. Bis dahin kaufe mir meine Bücher selber oder leihe sie in der Bibliothek aus.

Zu diesem Zeitpunkt (Februar 2016) bitte ich Verlage und Autoren ausdrücklich, von  unangefragten Zusendungen abzusehen. Vielen Dank.

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4 Gedanken zu “Montagsfrage: Wie steht ihr zum Anfragen und unaufgeforderten Erhalten von Rezensionsexemplaren?

  1. Hallo Sabrina 🙂
    Kann dir da nur zustimmen.
    Finde es gut, dass du erstmal ein bisschen was ausbauen möchtest und dir auch erstmal klar werden möchtest, was du hier vorstellen magst. 🙂
    Generell empfinde ich die Zusammenarbeit mit den Verlagen immer als sehr angenehm. Ich bin da auch kein Experte, da ich so selten welche anfrage.

    Bin sehr gespannt, was wir noch hier von dir lesen werden. 🙂

    Montagsfrage bei MsBookpassion

    Wünsche dir einen schönen Tag.
    Liebe Grüße
    Jacky 🙂

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    • Hallo Jacky,
      auf jeden Fall gibt es hier bald mehr zu lesen. Donnerstag schreibe ich die letzte Klausur und dann will ich auch wieder etwas von Büchern wissen. Statt schöngeistiger Literatur lese ich derzeit nur Fachliteratur und davon ein bisschen zu viel – aber das gehört nun mal dazu X) . Wenigstens weiß ich nun – mehr oder weniger – was „Leich“ ist. Ob mir das wohl bei meinem Blog weiterhelfen wird?
      LG Sabrina

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  2. Hey 🙂
    Ich finde deine Einstellung zu dem Thema auch super. Ich selbst nehme öfters mal Rezensionsexemplare an, allerdings informiere ich mich vorher immer genau über das Buch und frage nur an, wenn ich mir sicher bin, das Buch auch im Anschluss direkt zu lesen und wenn ich es mir im Buchladen auch selbst gekauft hätte. Und ich behandle Rezensionsexemplare auch genauso, wie selbstgekaufte Bücher und schreibe meine Meinung, egal wie sie ausfällt, hinterher ehrlich dazu. Aber ich bin auch der Meinung, dass Rezensionsexemplare kein Muss sind- ich kaufe mir auhc selbst sehr viele Bücher und das ist auch gut so.
    Zum Glück schauen die Verlage schon genau hin bei der Verteilung; viel zu oft fragen mich junge Bloggerinnen, wie man denn an Reziexemplare kmmt und haben erst 2 Beiträge auf irhem Blog veröffentlicht. Da merkt man, dass es ihnen nur um kostenlose Bücher geht und das ist ziemlich schade. Deswegen finde ich deine Haltung umso toller, dass du nicht so bist 🙂
    Liebste Grüße, Krissy ❤
    http://www.tausendbuecher.blogspot.de

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    • Hallo Krissy,
      in so vielen Punkten (in allen?) kann ich ich dir nur zustimmen. Mit Rezensionsexemplaren arbeiten zu dürfen bringt eine Verantwortung mit sich, der man gewachsen sein sollte. Dafür sollte man sich selber auch gut genug kennen, was mit wenigen Blogeinträgen nicht möglich ist. Mir fällt es gerade noch selber schwer, eine Ausrichtung zu finden und meine Pläne nehmen erst seit kurzem konkrete Formen an, daher weiß ich nur zu gut, wovon ich rede. Ich bin schon gespannt, wo ich in einem halben Jahr stehen werde.
      Trotzdem habe ich bereits jetzt das Gefühl, Fuß zu fassen, insbesondere, wenn ich so tolle Kommentare wie von dir bekommen. Das geht runter wie Öl. Ich danke dir vom ganzen Herzen!
      LG Sabrina

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