Goodbye 2015, Welcome 2016

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2015 hat für mich mit dem Beginn meines Germanistik- und Kulturwissenschaftsstudium sehr spannend aufgehört. Nachdem ich mich insbesondere in Kuwi mehrfach fragen musste, wo ich denn hier gelandet sei, fühle ich mich mittlerweile doch recht wohl in dem Fach und glaube, die richtige Herausforderung gefunden zu haben.

Nur das Lesen ist viel zu kurz gekommen, weil ich schlichtweg zu müde war und nicht wirklich Kraft dazu hatte, so dass mich nicht einmal „Harry Potter“ locken konnte. Mit dem Kopf nicht lesen zu können, während sich das Herz so danach sehnt, ist nicht leicht wegzustecken. Letztendlich habe ich es aber akzeptiert, den Blog nicht anfangen zu können, dagegen nicht…

Mit dem Jahreswechsel soll sich das ändern. Mein Ziel ist es, jeden Monat mindestens zwei, möglichst aber vier Bücher für den Blog zu lesen und Beiträge zu ihnen erstellen. Ob die (angehende) Germanistin in mir objektiv oder der Mensch in mir subjektiv über sie berichtet, habe ich dahingehend entschieden, dass sich die Beiträge von subjektiv zu objektiv im Gleichschritt mit meinen Fortschritten im Studium ändern sollen. Alles andere wäre eine zu große Herausforderung für mich. Schließlich soll es hier niemals um professionelle Rezensionen gehen (die ich, wie ich immer nur wieder betonen kann, oft genug zu schätzen weiß), sondern ausschließlich um einen direkten Austausch von Leser zu Leser und das Teilen einer gemeinsamen Leidenschaft. Der Unterhaltungswert eines Buches hat für mich einen hohen, wenn auch nicht zwangsläufig übergeordneten Stellenwert beim Lesen.

Deswegen wird es mein Grundsatz sein, ausschließlich das zu lesen und zu verarbeiten, wozu ich Lust habe. Bitten, Beiträge zu bestimmten von mir gelesenen Büchern zu verfassen, werde ich wohl eher ablehnen müssen, auch wenn das nicht zu dem grundsätzlichen Austausch-Gedanken passt. Bedingt durch mein Germanistik-Studium werde ich bald deutlich mehr Bücher und insbesondere „deutsche Klassiker“ lesen, dennoch werde ich sie hier nicht automatisch verarbeiten.

Tja, und wie genau ich die „Kulturen“ einbringen, weiß ich nach wie vor nicht so genau. Vorwarnen kann ich dennoch bereits jetzt: Im meinem Kopf kreisen die Gedanken bezüglich dieses Faches gewaltig. Obwohl der Stoff bisher nur einen sehr geringen Anteil ausmacht, habe ich jetzt schon das Gefühl, ein völlig anderer Mensch zu werden. Diese Umbrüche in mir hier nicht zu teilen, wird eindeutig nicht funktionieren.

Zu guter Letzt habe ich mir vorgenommen, „Social Media“ zu lernen, wobei ich mit Twitter anfangen werde. Ich bin gespannt, wohin das führen wird…

Eure Sabrina

(PS: Mein Orakel sagt mir gerade für 2016 die Themen „Leute“, „Lernen“ und „Karriere“ voraus… das passt alles wie die Faust auf’s Auge zu meinem Leben. Danke Steffi)

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2 Gedanken zu “Goodbye 2015, Welcome 2016

  1. Jegliche Blogambitionen deinerseits halte ich doch für unterstützenswert, liebe Sabrina.
    Erst einmal freut es mich, dass du mit deinem Studium gut zurande kommst, selbst wenn das private Lesen etwas auf der Strecke bleibt. Vielleicht hilft es dir zu hören, dass es mir zu Beginn des Studiums ebenfalls so erging.
    Ich warte mal ganz gespannt ab, welche Bücher du hier vorstellen wirst, ich sehe ja nur einen kleinen Bruchteil davon auf Instagram bisher.
    „Social Media“-Dinge versuche ich mir ebenfalls etwas näher zu bringen, momentan vernetze ich mich mit ein paar mehr Bloggern und habe viel Spaß auf Instagram.
    Ich wünsche dir ein wundervolles Neues Jahr. Möge das Schaltjahr dir einen zusätzlichen Lesetag bescheren. 🙂
    Sophie

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    • Vielen Dank für deine lieben Worte. Ich bin auch gespannt, welche Bücher es werden. Der Nobelpreisträger ;), Elias Canetti – „Die Blendung“, den ich mir gerade zu Gemüte führe, ist wie erhofft ein Anwärter.
      Und natürlich wird der zusätzliche Tag des Jahres sinnvoll verlesen…, wenn auch etwas zeitversetzt, am 29.2. beginnt ein Englisch-Kurs. Die Uni wird also noch öfters dazwischenfunken, aber zum Glück möchte ich das ja auch irgendwie. Zu wissen, dass es nicht nur mir so geht, hilft wirklich. Nächstes Semester wird es eh entspannter, wenn die ganzen Grundbegriffe sitzen.
      LG Sabrina

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